„Musik beginnt nicht mit dem ersten Ton, sondern mit der Stille davor. Und sie endet nicht mit dem letzten Ton, sondern mit dem Klang der Stille danach.“ (Giora Feidman)

Gastsolist mit breitem Repertoire von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik

Mit über 50 Jahren Erfahrung als professioneller Musiker bietet Giora Feidman ein Repertoire, das weit über die Klezmer-Musik hinausreicht. Es umfasst unter anderem Werke von Gil Aldema, Ora Bat Chaim, Ernst Bloch, Max Bruch, George Gershwin, W.A. Mozart und Astor Piazzolla. Immer wieder wird Feidman als Gastsolist für Konzerte mit renommierten Symphonieorchestern und Streichensembles eingeladen. Es gibt auf der Welt nicht viele Konzertsäle der ersten Liga, in denen er noch nicht gastiert hat.

Produktionen verschiedener Genres
Als ein Musiker mit unstillbarem Entdeckungsdrang und dem Wunsch immer wieder Neues dazuzulernen und zusammen mit anderen professionell umzusetzen, hat Giora Feidman im Laufe der Zeit neben seinem bewährten Konzertprogramm mehrere spektakuläre Produktionen auf die Bühne gebracht, teils als Initiator, teils als Stargast. Noch heute, Jahre nach den Premieren, werden Feidman und seine Musikerkollegen immer wieder mit diesen Produktionen auf die Bühne geholt. Besonders erfolgreich waren und sind

Nothing But Music: Giora Feidmans Musical, uraufgeführt 2006. Eine Reise durch Welt und Zeiten: Vom Schtetl in Moldawien (1903) über einen Jazzclub in New York und das Bürgerbräu in München bis zum Nationalmuseum in Bagdad anno 2035. Mitwirkende: Feidman und ein (Klezmer-)Ensemble

Der Golem: Musik von Betty Oliveiro zum berühmten Stummfilm-Klassiker von Paul Wegener, 1920 in Berlin uraufgeführt. Das expressionistische Werk spielt im mittelalterlichen jüdischen Ghetto von Prag. Feidman und Streichquartett, dirigiert von Günter Buchwald. Uraufführung 1997 in Wien.

Schubert & jiddische Lieder
Mitwirkende: Giora Feidman (Klarinette), Katja Beer (Sopran), Marina Baranova (Piano) Giora Feidman: „Eine der größten Eigenschaften der deutschen Sprache ist ihr ungeheurer Bedeutungsreichtum, ihre Möglichkeit, Sinn und Wesen der Dinge auszudrücken. Und Schubert hat es in unglaublicher Weise verstanden, diese Sprache in seine Musik zu integrieren. Text und Melodie, Stimme und Instrument sind auf sehr komplexe Weise eins.“